Spende in Höhe von 432€ – Wir sagen “Danke Freestyle Fitness Center und Xclusive.Kitchen”

Wir präsentieren freudig eine weitere Spende in Höhe von 432 Euro: Das Freestyle Fitness Center und das Restaurant Xclusive.Kitchen haben “zusammengeworfen”. Wir freuen uns über diese schöne Weihnachtsüberraschung.

UNNA.braucht.EIS: Dachsanierung in Studie der Stadt um 87 % zu teuer


Die Eissporthalle Unna bei der Besichtigung am 16. 7. 2018. (Archivbild Rundblick)

Die Sanierung des Eishallendachs wäre um 87 Prozent preisgünstiger möglich als in der Kostenstudie im Auftrag der Stadt beziffert. Mit diesem „Paukenschlag“, verkündet die BI, meldet sie sich parellel zu ihrer Unterschriftensammlung fürs Bürgerbegehren kurz vor Weihnachten noch einmal zu Wort.

Konkret geht es um die Dachsanierung.  Die Kosten dafür werden in der Machbarkeitsstudie, die die Stadt im Zuge des Bürgerbegehrens erstellen lassen musste, mit 1,5 Mio. Euro beziffert. „Eine schwindelerregende Summe“, stellt die BI fest. Dabei ginge es erheblich (!) günstiger.

„Das Holz der Decken- bzw. Trägerkonstruktion der Eissporthalle weist laut Gutachten eines unterbeauftragten Ingenieurbüros für Bauwesen zahlreiche Risse auf. Das Büro schlägt vor, entweder das Dach zu erneuern, oder aber die Risse durch ein zertifiziertes Fachunternehmen schließen zu lassen“, erinnern die Eishallenretter.

„In der eigentlichen Machbarkeitsstudie wird allerdings aus unerfindlichen Gründen lediglich die erste Alternative näher betrachtet.“ So bliebe dort die besagte Millionensumme stehen.

„UbE hat zwischenzeitlich Kontakt zu einem Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt aufgenommen, das ausgewiesene Experten in den Bereichen Holzhallenbau, Tragwerksplanung und Bauphysik beschäftigt. Nach einer Begutachtung vor Ort waren sich die Fachleute sicher: Eine Instandsetzung der Dachkonstruktion ist möglich, ein Austausch des Daches und ein Eingriff in die Statik mithin nicht erforderlich“, betont die BI in ihrem heutigen Statement.

„Es würde nach Einschätzung der Experten ausreichen, die im Holz vorhandenen Risse aufzufräsen und danach mit einem speziellen Kunstharz zu verpressen. Diese Maßnahme ist extrem langlebig und kostet zudem nur einen Bruchteil der in der Studie veranschlagten Summen.“

Zwar müssten Anzahl und Länge der Risse noch genau bestimmt werden; doch eine überschlägige Schätzung beziffere die Kosten für fachgerechte Reparatur der Risse mit unter 200.000 Euro.

„Im Vergleich zur Studie ist das eine Einsparung von sage und schreibe 87%!“

Für die BI zeigt sich hier „einmal mehr, was sich mit Engagement und innovativen Ideen an Kosten sparen lässt. Man muss es halt auch wollen.“

„Läuft!“ Fröhliche Gesichter am Sonntagnachmittag am Stand der Eishallenretter auf dem „Advent der Begegnung“: Sebastian Cirkel, Fabio Conticello, Ingo Malak, Ann Kristin Malak und Wilhelm Ruck (v. li). (Foto Rundblick)

Quelle: Rundblick Unna

UNNA.braucht.EIS e.V. versteigert das Trikot der Deutschen Nationalmanschaft

Wir verkaufen zu Gunsten von Unna.braucht.EIS e.V. ein “Game Issued” Trikot des DEB. Dieses wurde dem Verein zur Rettung der Eissporthalle Unna zur Verfügung gestellt. Das Trikot war für die Euro Challenge 2018 mit Unterschrift der Nationalspieler. 

1000 Unterschriften in 3 Tagen und viele Sympathien fürs Eishallen-Bürgerbegehren

“Läuft!” Fröhliche Gesichter am Sonntagnachmittag am Stand der Eishallenretter auf dem “Advent der Begegnung”: Sebastian Cirkel, Fabio Conticello, Ingo Malak, Ann Kristin Malak und Wilhelm Ruck (v. li). (Foto Rundblick)

Der Start ist geschafft, trotz widrigster Wetterumstände. „Eis trotzt Wasser“ lautete am 2. Advent in Unna die Devise.

Wahre Fluten von Wasser ergossen sich von Freitag an auf die liebevoll geschmückten und beleuchteten Buden des „Advents der Begegnung“ auf dem Unnaer Kirchplatz, wo auch die Eishallenretter der BI „UNNA.braucht.EIS“ an diesem Wochenende mit von der Partie waren und ihr Betreiberkonzept „#Eis.Phönix“ vorstellten. Und: Unterschriften für ihr Bürgerbegehren sammelten, das den Ratsberschluss vom 28. Juni zum Hallenabriss einkassieren soll.

Eishallenvideo am Eisretterstand- (Foto: Rundblick)

Genau 3007 Bürger ab 16 Jahren mit Erstwohnsitz in Unna müssen für das Bürgerbegehren unterschreiben. Bis Mitte Februar bleibt Zeit dazu. Die Bilanz der ersten beiden Tage (Freitag und Samstag) stimmte die BI-Vertreter am Sonntagnachmittag schon sehr zuversichtlich.

Da hatte der Regen gerade mal eine kleine Pause eingelegt, doch die Resonanz auf die Unterschriftensammlung sei auch am völlig verregneten Samstag erfreulich lebhaftgewesen, bilanzierten die Eishallenaktiven von der BI hochgestimmt:

„Über 600 Unterschriften waren es bis Samstagabend, heute lief es trotz des Wetters auch wieder sehr gut.“ Tatsächlich wurden es am gesamten Wochenende über 1000 Unterstützungsbekundungen.

Ein weiterer Bürger dokumentiert mit seiner Unterschrift seine Unterstützung. (Foto: Rundblick)

Die Ehrenamtlichen der BI warteten nicht nur auf Besucher, die den „UNNA.braucht.EIS“-Stand auf dem Kirchplatz aus eigener Initiative aufsuchten, sondern marschierten mit gezücktem Klemmbrett unermüdlich die Fußgängerzone hinauf und hinunter, sprachen Weihnachtsmarktbesucher, die genüsslich ihren Glühwein schlürften, gezielt an: „Entschuldigen Sie, wohnen Sie in Unna?“

Leider nein, bedauerte so mancher von auswärts angereiste Besucher. Doch auch die, die nicht aktiv durch ihre Unterschrift zum Gelingen des Begehrens beitragen konnten (weil sie zu jung sind oder/und nicht in Unna wohnen), signalisierten meist: Thema bekannt. Wir wissen, um was es geht. Alles Gute und feste Däumchendrücken fürs Gelingen!

Die BI-Aktiven berichteten außerdem, dass nicht wenige Besucher bei Gesprächen am Stand der BI klipp und klar gesagt hätten: Wir unterschreiben nicht primär wegen der Eishalle, sondern weil wir mit den Entscheidungen von Unnas Verwaltung und Politik absolut nicht mehr einverstanden sind. Ruck: „Uns haben viele gesagt, dass sie es klasse finden, dass sich hier Bürger mal wehren und deutlich machen: So geht es nicht!“

Die Sammelstelle für Unterschriftenlisten auf dem Kirchplatz (oben, unten. Fotos Rundblick)

Quelle: Rundblick Unna

Bürgerbegehren pro Eishalle: In 2 Monaten und 6 Tagen müssen 3007 Unterschriften vorliegen

Exakt zwei Monate und sechs Tage hat „UNNA.braucht.EIS“ jetzt Zeit, um 3007 Unterstützungsunterschriften zu sammeln. Gegen den Abriss der Unnaer Eishalle, für den Eishallenerhalt.
Danach – also Mitte Februar – entscheidet der Rat, ob er einem Bürgerbehren zustimmt – falls nicht, kommt es zum Bürgerentscheid.

Diese nötige Zahl an Unterzeichnern und die dafür zur Verfügung stehende Frist für das Bürgerbegehren teilte am heutigen Mittag die Stadt Unna mit.

Ebenfalls teilte sie mit, dass sie am heutigen Montag, am 3. 12. 18, die Kostenschätzung für das Bürgerbegehren an die BI verschickt habe; auf dem offiziellen Weg per Postzustellungsurkunde.

„Um die Kostenschätzung zu erstellen, bedurfte es etwas Zeit, um diese für die Stadt und vor allem für die BI möglichst rechtssicher zu gestalten“, erklärt die Verwaltung.

„Notwendig wären (Stand heute) 3007 Unterschriften (6 Prozent der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger), die am Tag der Unterschrift mindestens 16 Jahre alt sind, für eine Kommunalwahl wahlberechtigt wären und ihren Erstwohnsitz in Unna haben“,

heißt es aus dem Rathaus. Die tatsächliche Zahl wird mit dem Stichtag der Ratssitzung ermittelt, an dem der Rat über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheidet.

Mit dem Eingang der Unterschriften stellt der Rat unverzüglich fest, ob das Bürgerbegehren zulässig ist. Es muss keine Sondersitzung des Rates durchgeführt werden, die nächste nach der Vorprüfung anstehende turnusmäßige Ratssitzung ist ausreichend.

In einer Vorprüfung prüft die Verwaltung die Unterschriftenliste auf ihre formelle Richtigkeit, in einem zweiten Schritt erfolgt die Prüfung der Unterschriftenliste nach dem Melderegister.

Bei begründeten Zweifeln an der Unterschrift kann die Verwaltung die Unterschriften anhand des Passregisters überprüfen. Dies ist rechtlich mit der neuen Datenschutzgrundverordnung vereinbar.

Entspricht der Rat dem Bürgerbegehren, unterbleibt der Bürgerentscheid –
entspricht der Rat nicht, so ist innerhalb von drei Monaten ein Bürgerentscheid durchzuführen.

NICHT passieren wird – das versicherte uns Stadtsprecher Christoph Ueberfeld – dass die Halle VOR diesen gefällten Entscheidungen abgerissen wird.

Quelle: Rundblick Unna

Eishalle Unna: Stadt informiert über Stand des Bürgerbegehrens

Protest gegen den Abriss der Eissporthalle. (Archicbild: Rundblick)

Gegen den Abriss der Eissporthalle Unna hat die Initiative „UNNA.braucht.EIS“ (UbE) bekanntlich ein Bürgerbehren angezeigt. Dazu gibt es Neuigkeiten.

Wie der Pressesprecher der Stadt, Christoph Ueberfeld, am heutigen Sonntagmittag (2. 12.) mitteilte, will die Verwaltung kurzfristig am morgigen Montag (3. 12.) über den „aktuellen Sachstand des Bürgerbegehrens“ informieren. Dazu lädt sie die lokalen Pressevertreter für 11 Uhr ins Rathaus ein.

Wir werden die Informationen zeitnah weitergeben.

Das Bürgerbegehren richtet sich gegen den Beschluss, den der Stadtrat vor der Sommerpause am 28. Juni 2018 fast einstimmig zur Eishalle fasste: Abriss der Halle und Vermarktung des Grundstücks wurden beschlossen, jedoch bis zum Jahresende ausgesetzt.

Das Bürgerbegehren hat dazu formal keine aufschiebende Wirkung, doch machte Bürgermeister Kolter am Rande der Vorstellung des Finanzgutachtens vor 14 Tagen deutlich, dass nicht zum 1. 1. 2019 die Abrissbagger am Bergenkamp anrücken werden.

Quelle: Rundblick Unna