UNNA.braucht.EIS: Dachsanierung in Studie der Stadt um 87 % zu teuer


Die Eissporthalle Unna bei der Besichtigung am 16. 7. 2018. (Archivbild Rundblick)

Die Sanierung des Eishallendachs wäre um 87 Prozent preisgünstiger möglich als in der Kostenstudie im Auftrag der Stadt beziffert. Mit diesem „Paukenschlag“, verkündet die BI, meldet sie sich parellel zu ihrer Unterschriftensammlung fürs Bürgerbegehren kurz vor Weihnachten noch einmal zu Wort.

Konkret geht es um die Dachsanierung.  Die Kosten dafür werden in der Machbarkeitsstudie, die die Stadt im Zuge des Bürgerbegehrens erstellen lassen musste, mit 1,5 Mio. Euro beziffert. „Eine schwindelerregende Summe“, stellt die BI fest. Dabei ginge es erheblich (!) günstiger.

„Das Holz der Decken- bzw. Trägerkonstruktion der Eissporthalle weist laut Gutachten eines unterbeauftragten Ingenieurbüros für Bauwesen zahlreiche Risse auf. Das Büro schlägt vor, entweder das Dach zu erneuern, oder aber die Risse durch ein zertifiziertes Fachunternehmen schließen zu lassen“, erinnern die Eishallenretter.

„In der eigentlichen Machbarkeitsstudie wird allerdings aus unerfindlichen Gründen lediglich die erste Alternative näher betrachtet.“ So bliebe dort die besagte Millionensumme stehen.

„UbE hat zwischenzeitlich Kontakt zu einem Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt aufgenommen, das ausgewiesene Experten in den Bereichen Holzhallenbau, Tragwerksplanung und Bauphysik beschäftigt. Nach einer Begutachtung vor Ort waren sich die Fachleute sicher: Eine Instandsetzung der Dachkonstruktion ist möglich, ein Austausch des Daches und ein Eingriff in die Statik mithin nicht erforderlich“, betont die BI in ihrem heutigen Statement.

„Es würde nach Einschätzung der Experten ausreichen, die im Holz vorhandenen Risse aufzufräsen und danach mit einem speziellen Kunstharz zu verpressen. Diese Maßnahme ist extrem langlebig und kostet zudem nur einen Bruchteil der in der Studie veranschlagten Summen.“

Zwar müssten Anzahl und Länge der Risse noch genau bestimmt werden; doch eine überschlägige Schätzung beziffere die Kosten für fachgerechte Reparatur der Risse mit unter 200.000 Euro.

„Im Vergleich zur Studie ist das eine Einsparung von sage und schreibe 87%!“

Für die BI zeigt sich hier „einmal mehr, was sich mit Engagement und innovativen Ideen an Kosten sparen lässt. Man muss es halt auch wollen.“

„Läuft!“ Fröhliche Gesichter am Sonntagnachmittag am Stand der Eishallenretter auf dem „Advent der Begegnung“: Sebastian Cirkel, Fabio Conticello, Ingo Malak, Ann Kristin Malak und Wilhelm Ruck (v. li). (Foto Rundblick)

Quelle: Rundblick Unna

Veröffentlicht von

Joachim Jürgens

Webmaster, Programmierung, Hosting & technische Umsetzung von UNNA.braucht.EIS e.V.

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